>>Einfach die Welt verändern

18 Oktober, 2007

Was wie ein pathetischer Titel klingt, ist durchaus durchführbar. Hier ein paar Ideen, die jeden Tag die Welt ein kleines bisschen besser und hoffentlich Spaß machen.
Denn (Kleine Veränderungen) x (viele Menschen) = (große Veränderungen).

Schamlos abgeschrieben vom Timer der Bundeszentrale für Politische Bildung aber für den guten Zweck unsere Welt zu verbessern, ein paar Vorschläge:

1. Verzichte auf Plastiktüten , sooft es geht!
Im Durchschnitt benutzt man bei uns so um die 65 pro Jahr. Nicht viel? Allein in Deutschland sind das 5,3 Milliarden Tüten jährlich. Und jede braucht bis zu 500 Jahre, um auf einer Deponie zu verrotten.
Die Alternative: Deine eigene Einkaufstasche. Muss ja nicht der Baumwollbeutel vom Supermarkt sein. Inzwischen gibt es Taschen auch als hippes Accessoire in allen möglichen Farben und Formen!

2. Sag etwas Nettes in einer anderen Sprache
Ausnahmsweise reicht Reden aus. Denn ein paar Worte genügen schon, um überall für freundliche Gesichter zu sorgen.
Das geht nicht nur im Urlaub, sondern direkt hier und jetzt. Es geht leichter als du vielleicht denkst. Und jeder freut sich über ein freundliches „Hallo!“ oder „Dankeschön!“ in seiner Muttersprache.

3. Werde irgendwo Mitglied
Mach mit! Meld dich an! Wenn du dich das nächste Mal über etwas aufregst, kannst du ja überlegen, ob du die Dinge nicht selbst ändern kannst. Klar, alleine ist das schwierig, aber mit mehren sieht das schon anders aus. Lern Leute kennen und stellt gemeinsam etwas auf die Beine.

4. Lern Erste Hilfe
In nur zwei Stunden kannst du lernen, jemanden richtig zu verarzten oder sogar Leben zu retten. Was sonst kostet so wenig Zeit und hat so große Wirkung?
Im Erste-Hilfe-Kurs lernst du, was man tun kann bei Unfällen und Infarkten. Das ist gar nicht so schwer. Trau dich! Und ganz nebenbei: Die Person, der du helfen wirst, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit jemand, den du kennst. Ansonsten ist sie dir auch so dankbar, dass du ihr geholfen hast.

5. Schalte Elektrogeräte ganz aus
Das rote Lämpchen bedeutet zum einen, dass du deinen Fernseher, DVD-Player oder Computer eine Sekunde schneller anschalten kannst. Zum anderen, dass es deswegen 24 Stunden am Tag Strom verbraucht („Stand-By“). Das belastet die Umwelt und ist obendrein noch teuer.
Also ganz einfach mal richtig abschalten. Wenn deine Geräte nicht nutzt, trenn sie vollständig vom Netz. Oft ist kein richtiger Aus-Schalter vorhanden, dann zieh einfach den Stecker. Ob ein Gerät Strom verbraucht, lässt sich einfach durch Anfassen herausfinden. Ist das Gerät warm, si wird es nach wie vor mit Energie versorgt.

6. Versuch’s mal ohne Fernsehen
Versuch’s wirklich mal. Wie lange hältst du es ohne Fernsehen aus? Einen ganzen Tag? Eine Woche?
Tipps zum Ausprobieren: Schalte den Fernseher nur an, wenn du weißt, was du gucken willst. Lass den Fernseher niemals als Hintergrund-Untermallung laufen, nur damit es nicht so ruhig ist. Schalt ab, wenn deine Lieblingssendung vorbei ist.
Oder mach mal was anderes: Hänge deine Bilder um. Schrein ein Lied. Schwimm in einem See. Bieg nicht rechts, sondern links ab. Bastel etwas für jemanden, den du magst. Geh spazieren. Besuche deine Oma.

7. Wirf den Kaugummi in die Tonne
Dieser Gedanke bleibt kleben. Jedes Jahr geben die Kommunen allein in Deutschland über 900 Millionen Eure aus, um Kaugummi von den Straßen zu kratzen. (Würden sie es nicht tun, müssten wir uns bald durch einen knöcheltiefen Kaugummisumpf kämpfen, während wir fluchend nach verlorenen Schuhen suchen.)
Was man mit 900 Millionen machen kann? Eine ganze Menge. 5 Krankenhäuser bauen zum Beispiel.
Willst du was unternehmen? Fang doch einfach damit an, einzelnen Menschen von den 900 Millionen zu erzählen. Ganz schön eindrucksvoll, oder?

8. Recycle deine Bücher, Klamotten, Spielzeug
Dein Zimmer ist zugestellt mit Kram, den du vielleicht vor Jahren mal super gefunden hast? Raus damit? Gib die Sachen lieber an jemanden, der noch was damit anfangen kann.

Du kannst alte Klamotten und Kleinkram zum Beispiel auf einem Flohmarkt verkaufen. Oder du verschenkst deine Sachen einer gemeinnützigen Organisation. Oder du bringst deine alten Spielsachen dem kleinen Bruder deiner Freundin vorbei. Oder…

Bestimmt hast du noch ganz viele Ideen, was man einfach besser machen könnte!
Über Kommentare würde ich mich freuen (wie immer)…

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Witz (englisch)

17 Oktober, 2007

War zu faul ihn zu übersetzen, aber ich denke er lässt sich verstehen…

Next time you think your hotel bill is too high, consider this:

A husband and wife are traveling by car from Key West to Boston.
After almost twenty-four hours on the road, they’re too tired to continue.
They decide to stop for a short rest. They pull up at a nice hotel and take a room.
Their plan is to sleep for four hours and then get back on the road.
They check out four hours later. The bill is for $350. The man explodes.
He demands to know why the charge is so high. He tells the clerk it’s a nice hotel, but the rooms certainly aren’t worth $350.

When the clerk tells him $350 is the standard rate, the man insists on speaking to the Manager. The Manager appears, listens to the man, and then explains that the hotel has an Olympic-sized pool and a huge conference center that was available for the husband and wife to use.

„But we didn’t use them,“ the man complains.

„Well, they are here, and you could have,“ explains the Manager. He goes on to say they could have taken in one of the shows for which the hotel is famous.

„The best entertainers from NeYork, Hollywood and Las Vegas perform here,“ the Manager says.

„Well, here we go again. We didn’t go to any of those shows“, the man says.

„Nevertheless, we have them, and you could have,“ says the Manager.

No matter what facility the Manager mentions, the man replies, „But we didn’t use it!“

The Manager is unmoved. Eventually the man gives up. He writes a check and gives it to the Manager.

The Manager looks at the check and says, „This check is only made out for $50.“

„That’s correct,“ says the man. „I charged you $300 for sleeping with my wife.“

„But I didn’t !“ exclaims the Manager.

„Well, too bad,“ the man replies. „She was here and you could have.


RC Helikopter

13 Oktober, 2007

Mein neues Spielzeug. Erworben bei eBay. Kostenpunkt ca. 60 EUR. Ein Produkt aus Taiwan.
Mit der Steuerung komme ich noch nicht zurecht. Hoch und runter geht. Lenken noch nicht. Leider hatte ich auch schon zwei schwere Abstürze. Aus ca. 5 und 15m (!) Höhe. Der Heli hat es überlebt. Geladen wird der Akku über die Fernbedienung, die mit einem Netzteil verbunden ist. Das Laden dauert sehr lange. Ca. 2 Stunden. Fliegen kann man damit ca. 20 Minuten. Bei Gelegenheit werde ich mal ein Video drehen. Dafür muss es aber windstill sein. Es ist eigentlich ein Indoor-Helikopter.

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Abistreich

7 Juli, 2007

So (oder sehr ähnlich) war es auch im Mainecho zu lesen:

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Der SG8-Partygipfel – Ein Hauch von Heiligendamm

Alzenau. Spessart-Gymnasium. Nach mit Glanz und Gloria bestandenem Abitur kam nun die Zeit, in der sich die fleißigen Abiturienten traditionsgemäß an die Organisation des alljährlichen Abistreiches machten. Mit einer gewissen gesellschaftskritischen aber spaßbetonten Thematik wurde dieses Jahr der SG8-Partygipfel in Anlehnung an den erst kürzlich beendeten G8-Gipfel als Abistreich 2007 am SGA veranstaltet.

Dieses Jahr wurde die Schwierigkeit allerdings drastisch erhöht, denn durch falsche Informationsweitergabe innerhalb der Schulleitung des SGAs, wurde der vormalig vereinbarte Termin kurzfristig vor verschoben.

So wiegte man die Schulabgänger in Sicherheit und bot ihnen mit gehäucheltem Kooperationswillen den Mittwoch, 27. Juni als wünschenswerten Termin für den Abistreich an, jedoch nur um diesen Termin 48 Stunden vor selbigem für unmöglich zu erklären und den Dienstag als Veranstaltungstag zu fordern.

Durchaus geschockt, aber dennoch längst nicht aus der Bahn geworfen, stürzte sich der Abiturjahrgang unter enormen Zeitdruck in einen 12stündigen Organisatinosmarathon, der in den Annalen des SGAs noch lange Zeit seines gleichen suchen wird.

So gelang es bis zum Schulbeginn des vergangenen Dienstags am Eingang der Schule mit Hilfe von zahlreichen Bauzäunen und ähnlichem Gerät eine Sicherheitsschleuße zu errichten, innerhalb derer sowohl Schüler als auch Lehrer mit empfindlichen Kontrollen durch das anwesende vielköpfige Securityteam rechnen mussten.

Auch eine Gruppe von Demonstranten, die ihren Unmut über bestimmte Gegebenheiten am SGA lautstark Gehör verschafften und Transparente mit ähnlichen Aufschriften wie „Lasst euch nicht verBahnern!“ war vorhanden.

Da die Demonstranten nicht damit begannen die erst kürzlich aus feinstem chinesischem Granit angefertigte Schultreppe zu zerbrechen und mit Steinen zu werfen, blieb ein friedlicher Ablauf der Demonstration gewährleistet und der Einsatz von Wasserwerfern unnötig.

Die gesamte Szenerie, die auf der einen Seite das Schülerauge mit mannigfaltigen Eindrücken verwöhnte, wurde neben den diversen Sperrvorrichtungen durch Blinkleuchten, Warnschildern und einem Einsatzfahrzeug des THW unterstützt und bot auf der anderen Seite auch Gourmetkost für das Schülerohr: Es erklangen neben Demonstrantensprechchören, Hubschraubergeräuschen auch zahlreiche über ein Megaphon verbreitete Anweisungen der Gipfelleitung, welchen übrigens weitestgehend Folge geleistet wurde, sodass einem reibungsloser Ablauf des Abistreiches 2007 nichts im Wege stand.

Pünktlich zur 2. Pause schallte dann noch einmal die Gipfelleitung mit einer Durchsage durch das Schulhaus. Die Schülermassen strömten auf den Pausenhof und fanden dort die traditionelle Gute-Laune Bühne, den Würstchenstand und den Abizeitungsverkauf vor. Natürlich war auf dem Hartplatz wieder eine Hüpfburg aufgebaut und viele Schüler ließen sich trotz strömenden Regens nicht davon abhalten eine Runde zu hüpfen.

Ganz gemäß dem SG8-Gipfel wurden dann die drei Regierungsoberhäupter Angela Merkel, Vladimir Putin und George W. Bush begrüßt, die sich als Jury für den SG8-Gipfel extra frei genommen hatten.

Sie sollten die schwierigen Aufträge, die später an verschiedene Lehrer vergeben wurden, bewerten. So mussten z. B. die Kunstlehrer ein James Bond Plakat malen, die Musiklehrer ein James Bond Thema vorspielen, die Deutschlehrer ein Gedicht mit Stichwörtern bilden und die Chemielehrer wurden gebeten ein phänomenales Abschlussfeuerwerk mit vielen „Ahs“ und „Ohs“ vorzubereiten.

Zwischendurch wurde ständig die Stimmung mit fliegenden Süßigkeiten, kecken Sprüchen des Moderators und bester Musik aufgeheizt.

Nicht repräsentativ für die unglaublich gute Stimmung war leider das Wetter. Trotzdem schienen die meisten Schüler nicht beeindruckt, da sie tapfer, selbst bei unwetterähnlichen Regengüssen, vor der Bühne verharrten.

Da die anwesende Lehrerschaft stets mit einem Lächeln durch die Menge spazierte und die Schüler begeistert mitfeierten, kann trotz der so kurzfristigen Umplanung ein absolut positives Fazit gezogen worden: Der Abistreich 2007 wird ein Beispiel für alle weiteren Jahrgänge sein.


Verborgene Welten

6 Juli, 2007

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Bevor ich jetzt immer nur die ganze Zeit von Schule, Abi und Nachabituraktivitäten erzähle, will ich kurz noch eine DVD-Empfehlung fallen lassen.
Diese DVD ist einfach genial. Solche Aufnahmen hatte ich vorher noch nie gesehen und ihr könnt mir glauben, ich habe schon viele Tierfilme gesehen!
Einfach unglaublich beeindruckend. Auch für Krabbeltierverachter! 🙂

Quelle: Amazon


Exzesswochenende

6 Juli, 2007

Traditionsgemäß am SGA, das Exzesswochenende.

Das beste vorweg: Das Bier war nahezu kostenlos. In unserer Abizeitung hatte die Brauerei Faust eine Werbeanzeige geschaltet. Dadurch wurde der Kontakt hergestellt und wir erfuhren von der großen Faust-Abituraktion, bei der es, mit einem Aufkleber auf dem Auto, einen Kasten Faust kostenlos gab. Die Aufkleber haben wir von Faust zugeschickt bekommen und am Donnerstag vor der Abreise auf’s Exzesswochenende trafen wir uns um 14°°Uhr auf dem Schulparkplatz um die Aufkleber zu verteilen. Einziger Nachteil der ganzen Aktion war, dass es den ganzen Nachmittag in Strömen geregnet hat. Übrigens musste man das Pfand doch zahlen, aber das hielt uns natürlich nicht auf, fast 100 Kästen Faust zu holen.

Danach ging’s ab auf den Zeltplatz Breitenbrunn. Vier Tage lang Regen, zwischendurch mal kurz Sonne, dann aber immer wieder Regen. Ansonsten gab es zwischendurch eigentlich immer Gegrilltes, dazu Bier in rauen Mengen und andere Alkoholika. Alles in allem ein schöner Abschluss der Abiturzeit… bis auf den Regen! 🙂

Impressionen vom Exzess:

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Splinter Cell: Double Agent

30 Mai, 2007

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„Wir schreiben das Jahr 2008. Sam Fisher befindet sich gerade auf einer Mission in einem geothermischen Kraftwerk in Island, als er vom tödlichen Autounfall seiner Tochter Sarah erfährt. Von dieser Nachricht zutiefst getroffen, erweist er sich als unfähig, seine Mission abzuschließen. Irving Lambert sieht sich gezwungen, seinen Elite-Spion vom Dienst zu suspendieren. Einige schmerzvolle Monate später: Es gelingt Sam nicht, die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten. Um Halt zu finden bittet er Lambert um einen neuen Auftrag: Dieser bietet Sam die Stellung eines NOC (Non Official Cover-Agent) an…

Missionsziel: Infiltration einer terroristischen Vereinigung namens John Brown’s Army (JBA). Diesmal geht es darum, eine neue Identität anzunehmen und Informationen aus dem Inneren zu beschaffen – als Doppelagent.

Nach einem inszenierten Banküberfall mit 15 Toten wird Fisher zu mehrfach lebenslänglich verurteilt und in die Strafanstalt von Elsworth (Kansas) eingeliefert. Dort soll er mit dem JBA-Mitglied Jamie Washington aus dem Gefängnis fliehen, um das Vertrauen der JBA zu bekommen und dort aufgenommen zu werden. Anschließend kapern die beiden einen Nachrichten-Helikopter und entkommen damit zum Hauptquartier der JBA, einer terroristischen Vereinigung unter Leitung von Emile Dufraisne, welche direkt von amerikanischem Grund und Boden aus agiert.

In Splinter Cell: Double Agent kann man sowohl Aufträge von NSA-Regierungsbeauftragten als auch von terroristischer Seite annehmen. Allerdings vermischen sich die Grauzonen im Spannungsfeld von Recht und Gerechtigkeit hin und wieder auf diffuse Art und Weise. Der Spieler wird vor die Wahl gestellt auf welcher Seite er eher steht, welche Missionsziele von höherer Priorität sind und wie weit er gehen will um das Vertrauen der Kriminellen zu gewinnen.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Clancy%E2%80%99s_Splinter_Cell)

Nach drei Tagen Dauerkonsum habe ich heute Abend SplinterCell: Double Agent schon durchgespielt. Auf „leichter“ Schwierigkeitsstufe mit offenem Ende. Abgesehen davon, dass ich großer SplinterCell-Fan bin, ich habe alle vier Teile gekauft(!) und mehrfach gespielt, sind mir ein paar Sachen aufgefallen, die beim hoffentlich bald erscheinenden nächsten Teil verbessert werden könnten. Zum Beispiel ging mir alles viel zu schnell. Ich hätte mehr gewollt. Insgesamt habe ich vielleicht 20 Stunden gespielt. Die Sache mit den Entscheidungen war zwar ganz nett, würde ich aber für nächste Teile wieder sein lassen. Die Story war natürlich wieder Klasse, die Umsetzung der Level war detailverliebt, wie man das gewohnt ist. Es ist schon erstklassige Unterhaltung. Wie ein guter Kinofilm in dem man den Hauptdarsteller nach seinen Vorlieben lenken kann.
Trotzdem es gab wenig unvorhersehbares, wie es bei den anderen Teilen war. Alles in allem hatte ich nicht mehr dieses angespannte Gefühl, wenn ich unter Zeitdruck mehrere Gegner ohne Waffe erledigen sollte o.ä. Vielleicht aber auch nur, weil ich SplinterCell schon so viel gespielt habe.
Interessant finde ich die Ankündigung eines SplinterCell Films. Aber bitte nicht so oberflächlich wie bei Tomb Raider!