Splinter Cell: Double Agent

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„Wir schreiben das Jahr 2008. Sam Fisher befindet sich gerade auf einer Mission in einem geothermischen Kraftwerk in Island, als er vom tödlichen Autounfall seiner Tochter Sarah erfährt. Von dieser Nachricht zutiefst getroffen, erweist er sich als unfähig, seine Mission abzuschließen. Irving Lambert sieht sich gezwungen, seinen Elite-Spion vom Dienst zu suspendieren. Einige schmerzvolle Monate später: Es gelingt Sam nicht, die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten. Um Halt zu finden bittet er Lambert um einen neuen Auftrag: Dieser bietet Sam die Stellung eines NOC (Non Official Cover-Agent) an…

Missionsziel: Infiltration einer terroristischen Vereinigung namens John Brown’s Army (JBA). Diesmal geht es darum, eine neue Identität anzunehmen und Informationen aus dem Inneren zu beschaffen – als Doppelagent.

Nach einem inszenierten Banküberfall mit 15 Toten wird Fisher zu mehrfach lebenslänglich verurteilt und in die Strafanstalt von Elsworth (Kansas) eingeliefert. Dort soll er mit dem JBA-Mitglied Jamie Washington aus dem Gefängnis fliehen, um das Vertrauen der JBA zu bekommen und dort aufgenommen zu werden. Anschließend kapern die beiden einen Nachrichten-Helikopter und entkommen damit zum Hauptquartier der JBA, einer terroristischen Vereinigung unter Leitung von Emile Dufraisne, welche direkt von amerikanischem Grund und Boden aus agiert.

In Splinter Cell: Double Agent kann man sowohl Aufträge von NSA-Regierungsbeauftragten als auch von terroristischer Seite annehmen. Allerdings vermischen sich die Grauzonen im Spannungsfeld von Recht und Gerechtigkeit hin und wieder auf diffuse Art und Weise. Der Spieler wird vor die Wahl gestellt auf welcher Seite er eher steht, welche Missionsziele von höherer Priorität sind und wie weit er gehen will um das Vertrauen der Kriminellen zu gewinnen.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Clancy%E2%80%99s_Splinter_Cell)

Nach drei Tagen Dauerkonsum habe ich heute Abend SplinterCell: Double Agent schon durchgespielt. Auf „leichter“ Schwierigkeitsstufe mit offenem Ende. Abgesehen davon, dass ich großer SplinterCell-Fan bin, ich habe alle vier Teile gekauft(!) und mehrfach gespielt, sind mir ein paar Sachen aufgefallen, die beim hoffentlich bald erscheinenden nächsten Teil verbessert werden könnten. Zum Beispiel ging mir alles viel zu schnell. Ich hätte mehr gewollt. Insgesamt habe ich vielleicht 20 Stunden gespielt. Die Sache mit den Entscheidungen war zwar ganz nett, würde ich aber für nächste Teile wieder sein lassen. Die Story war natürlich wieder Klasse, die Umsetzung der Level war detailverliebt, wie man das gewohnt ist. Es ist schon erstklassige Unterhaltung. Wie ein guter Kinofilm in dem man den Hauptdarsteller nach seinen Vorlieben lenken kann.
Trotzdem es gab wenig unvorhersehbares, wie es bei den anderen Teilen war. Alles in allem hatte ich nicht mehr dieses angespannte Gefühl, wenn ich unter Zeitdruck mehrere Gegner ohne Waffe erledigen sollte o.ä. Vielleicht aber auch nur, weil ich SplinterCell schon so viel gespielt habe.
Interessant finde ich die Ankündigung eines SplinterCell Films. Aber bitte nicht so oberflächlich wie bei Tomb Raider!

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