Bücher verbrennen

Schon am Ende der 11. Klasse habe ich alle meine Karteikarten mit Latein-Deutsch Vokabeln feierlich verbrannt.

Auch nach dem Abi wollte ich eigentlich ein paar Sachen, die ich definitiv nie wieder ansehen werde, verbrennen. Bin aber auf ein Zitat von Heinrich Heine, den ich als großen Kritker, Satiriker und Dichter wegen seiner ironisch leichtigen Art zu Schreiben wirklich schätze, hingewiesen worden, dass mich nachdenklich gemacht hat:

„Dort wo man Bücher verbrennt, // verbrennt man auch am Ende Menschen.“ – Almansor, Vers 243f

Im Hinblick auf das 3. Reich und andere Diktaturen weiß man, welche Macht Büchern, Texten usw. zugesprochen werden. Deshalb hat man sie ja auch verbrannt.

Nichtsdestotrotz: Einige meiner Aufzeichnungen müssen einfach neuen Sachen weichen. Wie wäre es da mit einer Textsammlung von Heine. 🙂

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One Response to Bücher verbrennen

  1. seelenfaenger sagt:

    Ich erinnere mich, wie wir damals feierlich unsere Kunstmodelle, die uns nur Qualen bereitet haben, verbrannt haben. Sehr befreiend!

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