Splinter Cell: Double Agent

30 Mai, 2007

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„Wir schreiben das Jahr 2008. Sam Fisher befindet sich gerade auf einer Mission in einem geothermischen Kraftwerk in Island, als er vom tödlichen Autounfall seiner Tochter Sarah erfährt. Von dieser Nachricht zutiefst getroffen, erweist er sich als unfähig, seine Mission abzuschließen. Irving Lambert sieht sich gezwungen, seinen Elite-Spion vom Dienst zu suspendieren. Einige schmerzvolle Monate später: Es gelingt Sam nicht, die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten. Um Halt zu finden bittet er Lambert um einen neuen Auftrag: Dieser bietet Sam die Stellung eines NOC (Non Official Cover-Agent) an…

Missionsziel: Infiltration einer terroristischen Vereinigung namens John Brown’s Army (JBA). Diesmal geht es darum, eine neue Identität anzunehmen und Informationen aus dem Inneren zu beschaffen – als Doppelagent.

Nach einem inszenierten Banküberfall mit 15 Toten wird Fisher zu mehrfach lebenslänglich verurteilt und in die Strafanstalt von Elsworth (Kansas) eingeliefert. Dort soll er mit dem JBA-Mitglied Jamie Washington aus dem Gefängnis fliehen, um das Vertrauen der JBA zu bekommen und dort aufgenommen zu werden. Anschließend kapern die beiden einen Nachrichten-Helikopter und entkommen damit zum Hauptquartier der JBA, einer terroristischen Vereinigung unter Leitung von Emile Dufraisne, welche direkt von amerikanischem Grund und Boden aus agiert.

In Splinter Cell: Double Agent kann man sowohl Aufträge von NSA-Regierungsbeauftragten als auch von terroristischer Seite annehmen. Allerdings vermischen sich die Grauzonen im Spannungsfeld von Recht und Gerechtigkeit hin und wieder auf diffuse Art und Weise. Der Spieler wird vor die Wahl gestellt auf welcher Seite er eher steht, welche Missionsziele von höherer Priorität sind und wie weit er gehen will um das Vertrauen der Kriminellen zu gewinnen.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Clancy%E2%80%99s_Splinter_Cell)

Nach drei Tagen Dauerkonsum habe ich heute Abend SplinterCell: Double Agent schon durchgespielt. Auf „leichter“ Schwierigkeitsstufe mit offenem Ende. Abgesehen davon, dass ich großer SplinterCell-Fan bin, ich habe alle vier Teile gekauft(!) und mehrfach gespielt, sind mir ein paar Sachen aufgefallen, die beim hoffentlich bald erscheinenden nächsten Teil verbessert werden könnten. Zum Beispiel ging mir alles viel zu schnell. Ich hätte mehr gewollt. Insgesamt habe ich vielleicht 20 Stunden gespielt. Die Sache mit den Entscheidungen war zwar ganz nett, würde ich aber für nächste Teile wieder sein lassen. Die Story war natürlich wieder Klasse, die Umsetzung der Level war detailverliebt, wie man das gewohnt ist. Es ist schon erstklassige Unterhaltung. Wie ein guter Kinofilm in dem man den Hauptdarsteller nach seinen Vorlieben lenken kann.
Trotzdem es gab wenig unvorhersehbares, wie es bei den anderen Teilen war. Alles in allem hatte ich nicht mehr dieses angespannte Gefühl, wenn ich unter Zeitdruck mehrere Gegner ohne Waffe erledigen sollte o.ä. Vielleicht aber auch nur, weil ich SplinterCell schon so viel gespielt habe.
Interessant finde ich die Ankündigung eines SplinterCell Films. Aber bitte nicht so oberflächlich wie bei Tomb Raider!

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Politisches Kabarett via Podcast

30 Mai, 2007

… ich will mehr davon!

Die öffentlich-rechtlichen produzieren zwar nicht expliziert für’s Internet, haben aber gelernt die ganze Vielfalt neuer Technologien für den „zahlenden Bürger“ zu nutzen.

Besonders Nuhr ist große klasse, aber auch der „Pfingstmontag“ von Schmickler hat Charme. -> iTunes-Link

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The Miniature Earth

30 Mai, 2007

Ohne viele Worte: Stimmt nachdenklich, hat eine kraftvolle Aussage. Wirklich gelungen und bewegend!


(außerdem will ich ausprobieren, wie es ist youtube-Videos einzubinden)


Bücher verbrennen

29 Mai, 2007

Schon am Ende der 11. Klasse habe ich alle meine Karteikarten mit Latein-Deutsch Vokabeln feierlich verbrannt.

Auch nach dem Abi wollte ich eigentlich ein paar Sachen, die ich definitiv nie wieder ansehen werde, verbrennen. Bin aber auf ein Zitat von Heinrich Heine, den ich als großen Kritker, Satiriker und Dichter wegen seiner ironisch leichtigen Art zu Schreiben wirklich schätze, hingewiesen worden, dass mich nachdenklich gemacht hat:

„Dort wo man Bücher verbrennt, // verbrennt man auch am Ende Menschen.“ – Almansor, Vers 243f

Im Hinblick auf das 3. Reich und andere Diktaturen weiß man, welche Macht Büchern, Texten usw. zugesprochen werden. Deshalb hat man sie ja auch verbrannt.

Nichtsdestotrotz: Einige meiner Aufzeichnungen müssen einfach neuen Sachen weichen. Wie wäre es da mit einer Textsammlung von Heine. 🙂


„Da kann ich sie beruhigen“…

29 Mai, 2007

oder

Google Book Search kritisch betrachtet

In einem Interview äußert sich Dr. Rolf Griebel, Leiter der bayrischen Staatsbibliothek, zum Einstieg ins Google Book Search Projekt.
[Mal abgesehen vom Inhalt. Ziemlich cool finde ich, dass man das Orginal auch hören kann.] Dieses Interview stimmt mich ein wenig nachdenklich und ich kann es eigentlich nur wärmstens empfehlen.

Weil ich mich ein wenig genauer mit dem Google Book Search Projekt beschäftigt habe, wird meine Einstellung dazu immer kritischer.
Anfangs hat mich eigentlich nur die technische Umsetzung interessiert. Also wie scannen sie ganze Bücher ein, wie werden sie digitalisiert und indiziert. Wenn man dann aber in der Wikipedia Details dazu erfährt, wird man schon skeptisch: „Die Suchmaschine behält den gesamten Digitalisierungsprozess als Betriebsgeheimnis in der Hand und schließt die Mitarbeiter der Universitäten systematisch aus; sie haben keinen Zugang zu den Räumen des Scan-Projekts und etwaige Fenster sind abgeklebt.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Book_Search)
Dabei lässt dann auch noch die Qualität des Digitalisierungsporzesses zu wünschen übrig.

Aber zurück zum ursprünglichen Thema: Natürlich ist es schön, dass die Bestände der Bibliothek(en) allen zugänglich gemacht werden sollen. Dabei gibt’s aber ein paar Haken: Es werden nur die urheberrechtsfreien Bücher zugänglich gemacht. Außerdem sollte man sich überlegen, ob wir Bayern/Deutsche/Europäer wirklich unsere komplette Kultur, die in diversen Büchern definitiv festgeschrieben ist, einem amerikanischen, neokapitalistischen Unternehmen überlassen wollen. Auch wenn Google immer behauptet „Don’t be evil“ und sie auch womöglich nichts böses mit den Büchern vorhaben, wer will den wirklich bei der Suche nach Kafkas Prozess Werbung für Scheidungsanwälte o. ä. eingeblendet bekommen?

Für ambitionierte, nicht kommerzielle Projekte gibt es auch ein paar Beispiele:
Im Göttinger Digitalisierungszentrum werden die bestände der Unibibliothek digitalisiert. Außerdem haben sie ein Projekt gestartet bei dem man die „Partnerschaft“ für ein zudigitalisierendes Buch übernehmen kann. Voraussetzung: Kein Urheberrecht mehr.

Das archive.org, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Archiv des „gesamten Internets“ zu erstellen, bietet auch die Möglichkeit nach Texten zu suchen. Wer mehr über die Philosophie des Internet-Archivs wissen will, sollte sich das Interview 07 des elektrischen Reporters mit Brewster Kahle, dem Leiter von archive.org, ansehen. Wirklich sehr empfehlenswert!

Andere Projekte sind: OpenLibrary, Public Library of Science, Internetangebot der Bibliotheken, Archive und Museen.
Eine Seite, die allgemein über das Thema OpenAccess informiert, ist OpenAccess-Germany.
Wen die Sache fasziniert, kann in diversen Blogs das Archiv- und Bibliothekarwesen verfolgen. Archivalia ist z. B. in meinem Feedreader. Einfach mal danach suchen. (googeln wollte ich mir jetzt verkneifen)

Zwei Videos, die ironischerweise bei Google Video gehostet sind, geben noch einen Einblick in die Philosophie und Geschichte Googles. Wenn man mal viel Zeit und Lust hat, sollte man sich auf jedenfall mal diese beiden Videos ansehen. Ich kann sie nur empfehlen:
Wer hat Angst vor Google von arte und The world according to Google, leider aber nur 10 Minuten am Anfang. Falls jemand ein komplettes Video mit Link kennt, einfach in die Kommentare.


Skuriles bei eBay

28 Mai, 2007

Zu meiner Verteidigung: Ich habe nicht aktiv danach gesucht, sondern die Links geschickt bekommen. Wirklich! 😀

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&Item=120125293077&Category=40840

http://cgi.ebay.de/Freibier-Ticket-Bier-Ring-am-Bauch-Bierbauch-Rock-on_W0QQitemZ330122270702QQihZ014QQcategoryZ58738QQrdZ1QQcmdZViewItem

http://cgi.ebay.de/Wuergeente-mit-Sound-Duck-Wuerge-Ente-Wuerge-Ente-Stress_W0QQitemZ140119922894QQihZ004QQcategoryZ40840QQrdZ1QQcmdZViewItem

http://cgi.ebay.de/SPICKER-UV-Stift-Schulspicker-UNSICHTBARE-TINTE_W0QQitemZ260120730324QQihZ016QQcategoryZ93151QQrdZ1QQcmdZViewItem

http://cgi.ebay.de/3x-FURZ-BONBONS-Top-Scherzartikel-Suuuper-PEINLICH_W0QQitemZ150124815016QQihZ005QQcategoryZ40840QQrdZ1QQcmdZViewItem

http://cgi.ebay.de/GENIAL-Mitlaufende-Parkscheibe-Keine-Knoellchen-NEU_W0QQitemZ150124822686QQihZ005QQcategoryZ40840QQrdZ1QQcmdZViewItem

http://cgi.ebay.de/WELTNEUHEIT-USB-RAKETENWERFER-DER-ABSOLUTE-WAHNSINN_W0QQitemZ170114823298QQihZ007QQcategoryZ40840QQrdZ1QQcmdZViewItem


GPG Public Key

28 Mai, 2007

Sascha Roth

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