Muskelkater

Eins meiner Lieblingsthemen, wenn’s darum geht, dass verschiedene wissenschaftliche Theorien sich vollkommen widersprechen.
Wie auch immer: Man ist sich immer noch nicht einig, warum Muskelkater bzw. eher wie Muskelkater auftritt. Wann ist klar: Nach längeren Belastungen der Muskeln, meistens so Sachen wie Ausdauersport (Laufen, Schwimmen usw.).
Eine Theorie ist, dass sich im Muskel Milchsäure bildet und diese dann die Nervenenden reitzt. Diese Theorie ist die älteste und die am meisten umstrittene. Trotzdem erzählen mind. 75% der Sportlaien auf die Frage nach Muskelkater irgendsowas mit Übersäuerung der Muskeln.
Andere Theorien sind Wassereinlagerungen im Muskelgewebe und die in meinen Augen plausibelste und neuste Erklärung ist die sog. Z-Scheiben Theorie. Demnach werden durch die mechanische Belastung kleinste Zelluläre Einheiten die sog. Z-Scheiben teilweise zerstört was zur Reizung der Nervenenden führt und somit dann auch schmerzt. Warum das ganze dann aber nicht bei Gewichtheben passiert, ist noch nicht wirklich geklärt.
Nur eins kann ich sagen: Muskelkater nervt. Treppensteigen wird richtig fieß. (wenn man’s vorher übertrieben hat). Auch interessant ist, dass der Kater erst nach vielen Stunden einsetzt. Bei mir dauert es mitunter schon mal seine 12 Stunden, bis ich überhaupt irgendwas merke.
Aber was tut man nicht alles um schön zu sein! 🙂

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2 Responses to Muskelkater

  1. christian sagt:

    Schöner wirst Du so auch nicht mehr. Aber vielleicht fitter.
    Außerdem sieh es so, wenn Du keinen Muskelkater bekommst, hast Du zu wenig oder zu lasch geschafft. Und selbst wenn Du irgendwann mal superfit bist, bekommst Du immer noch Muskelkater, wenn Du es richtig machst.

    Und wenn meine Meinung noch gefragt sein sollte:

    Milchsäureansammlung hat idR mit einer Belastunggröße oberhalb von ca. 30% der maximalen Leistungsfähigkeit zu tun und dem Unvermögen, die Mengen an Milchsäure abzubauen, die bei Bealstung entstehen. Insbesondere je höher die Belastung vom aeroben zum anaeroben zunimmt. Sobald die Belastung über die 30%-Marke kommt, wird daraus ein anaerobe Belastung und demnach ist dann irgendwann Schluß, weil der Muskel nicht mehr genug Sauerstoff bekommt und der Blutkreislauf die Milchsäure nicht abführen kann.

    Der Muskelkater an sich ist mE letztlich eine Ansammlung von Mikroverletzungen im Muskel, die aus Überbeanspruchung resultieren und sich durch Entzündlichkeiten äußern. Dadurch erklärt sich auch der zeitliche Versatz. Selbst eine Entzündung braucht ein wenig, bis sie richtig zur Geltung kommt.

    Aber nichts desto trotz, erst mit Muskelkater weißt Du, daß Du was geschafft hast 😉

  2. Sascha Roth sagt:

    Ganz unterschreiben würde ich das nicht.
    Trainingstechnisch ist es gar nicht sinnvoll immer am Leistungsmaximum zu trainieren; und dass man erst mit Muskelkater weiß, dass man was geschafft hat, ist auch eher Kopfsache! 🙂

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