Abnehmen

Schönes Wort, nicht? Aber dahinter steckt mehr:
Dahinter steckt Verzicht und Qual, seelisch wie körperlich.

Für alle die jetzt sagen: Ja, aber mit der und der Methode geht es ganz einfach, man muss nur die Pillen schlucken und dann geht’s wie von selbst. Oder: Die und die Diät hilft wirklich, und blablabla. All denjenigen sei gesagt: Ihr habt keine Ahnung. Abnehmen ist wirklich Knochen- und Kopfarbeit zu gleich. Was hilft mir vieles Joggen, wenn ich trotzdem alles was ich in die Finger bekomme, in mich hineinstopfe.

Ich glaube ich darf wirklich behaupten, dass ich weiß, wie es funktioniert. Schließlich habe ich das vor zwei Jahren zu einer ähnlichen Zeit schon einmal geschafft. 18 Kilogramm waren es damals.
Diesmal müssen es gar nicht so viel sein, aber auf ein gesundes zweistelliges Ergebnis in der unteren 90er Gegend will ich schon wieder schaffen. Und da heißt es klipp und klar: Verzichten und schwitzen.
Wobei verzichten fast zu hart gegriffen ist: Richtiger wäre bewusst genießen. Denn wenn man sich bewusst macht, was man den Tag über in sich hineinstopft wird einem auch schnell klar, was da so alles anfällt. Ich hab mir mal den Spaß gemacht und mal mitnotiert. Und da kommen teilweise erschreckende Ergebnisse zu Tage: Es ist gar nicht so, dass an den Hauptmahlzeiten gespart werden muss. Nein, viel schlimmer sind die kleinen Naschereien zwischendurch. Wieviel man (oder besser ich?!) davon in sich hineinschiebt ist manchmal nicht feierlich.

Wie auch immer. Ich will kein Buch über den besten Weg abzunehmen schreiben. Nur ich kann solche Sachen wie Slimfast und Co. nicht mehr hören. Das bei anderen Ideen wie dem WeightWatchers noch der Gemeinschaftsgedanke dahintersteht, mag schön und gut sein; ist aber trotzdem nichts für mich. Ich hab’s schonmal geschafft, warum nicht wieder.
Wichtig ist nur, dass man einfach wenig Süßes (Fett) zu sich nimmt, den Gesamtumsatz ein wenig herunterschraubt und mehr sportlich macht. Was und wie man sportlich macht, bleibt doch jedem selbst überlassen (wie eigentlich alles beim Abnehmen). Nur ist es nunmal am effektivsten Laufen bzw. Joggen zu gehen. Vll. nicht unbedingt der gesundeste Sport, aber besser als gar keinen zu machen. Und mich guten Laufschuhen, sollte die Belastung für die Gelenke immer noch in einem normalen Rahmen liegen. Wir machen schließlich auch keinen Hochleistungssport.

Aber zum Schluss bleibt noch die berechtigte Frage: Warum das ganze?
Ich glaube dafür gibt es viele viele Gründe. Klar, dass ich hier nur für mich persönlich sprechen kann. Aber trotzdem: Argumentationen wie sich einer gesellschaftlichen Forderung zu unterwerfen oder sowas nicht zustimmen.
Für mich ist es einfach ein besseres Körpergefühl, wenn ich an den See gehe und nicht weil die anderen mich schief angucken würden und zu dem ist es auf lange Sicht hin wirklich wesentlich gesünder: Sei es für die Gelenke, die Bänder, die Bandscheiben, das Blut oder die Leber

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