KULT

28 Mai, 2006

War heute früh in Würzburg zu der Nachbesprechung von der Schulung, bei de ich in den Osterferien als Teamer dabei war. Lecker Essen und wirklich kultiges Ambiente.
Leider gibt die Homepage nicht so viel her. Keine Bilder, aber wirklich kultig das KULT.


Essen nicht vergessen

26 Mai, 2006

Hab heute in der ganzen Aufregung des Tages nur ein Brot gegessen und mich ansonsten von 1L Cola Light ernährt. Irgendwann wird das einem dann vom Körper heimgezahlt… Solangsam fange ich an und habe Kopfschmerzen und viel bewegen werde ich mich jetzt auch nicht mehr. Ich bin um es mal so auszudrücken völlig fertig.
Aber die Klausuren Zeit hat jetzt für kurze Zeit ein Ende. Die nächsten drei Wochen sind jedenfalls Klausurlos (dass dabei zwar zwei Wochen Pfingstferien dabei sind, sollte vll. nicht ganz unerwähnt bleiben).
Nächste Woche ist dann das Ortsvereinstunier, worauf ich mich besonders freu‘. Da wird sich zeigen, ob das Training der letzten Wochen/Monate gefruchtet hat; wenn wir dieses Jahr nichts reißen, dann läuft irgendwas schief.


Vatertag

25 Mai, 2006

…oder Muttertag. Eigentlich egal.
Ich habe ja im Prinzip nichts gegen Tage an denen die verehrte Elternschaft einmal mehr vergöttert wird als sonst. Warum aber immer mit diesen komischen konsumaufgblähten Aktionen der Werbebranche usw.
Jedes Mal ringt man um geeignete Geschenke, usw.
Vielleicht sollte man sich aber überlegen, das ganze Jahr über ein paar mal seiner Mama/Papa zur Hand gehen; ich denke im Endeffekt freuen sie sich darüber wesentlich mehr als über einen Vater/Muttertag.


V wie Vendetta

25 Mai, 2006

Endlich mal wieder ein wirklich guter Film.
Auch wenn er an einigen Stellen ziemlich kitschig im Sinne von übertrieben wirkt, ist die Story ziemlich fesselnd und leider auch gar nicht so abwegig.
Ist dem Buch 1984 von Georg Orwell ein wenig ähnlich.
Ich will aber nicht zu viel verraten. Selbst schauen!


Mission: Impossible 3

25 Mai, 2006

Ich weiß nicht so recht, was ich als Rezension für diesen Film schreiben soll.
Also vorweg: Der erste und der zweite Teilen waren von der Storyintelligenz wesentlich besser.

Die Actionszenen waren laut und bunt, aber sonst hat der Film eigentlich eher enttäuscht.
Ich könnte die Story hier ganz gut zusammenfassen.

Eathen Hunt, der nun Ausbilder beim IMF ist, wird zu einer Bergungsaktion einer von ihm ausgebildeten Rekrutin geholt, dabei stirbt seine ehemalige Schülerin leider, hinterlässt ihm aber die Nachricht, dass es im IMF einen Maulwurf gäbe. Bevor er diese Nachricht bekommt macht er sich aber weiter auf den um einen International gesuchten Waffenhändler zu entführen, den er im Vatikan auch kidnappen kann. Leider wird ihm dann auf dem Gefangentransport vom Maulwurf eine Falle gestellt, der Gangster kann entkommen, findet und foltert Eathens Frau. Aber am Ende kann er den Bösewicht dann doch bezwingen und seine Frau erschießt auch noch gleich Maulwurf aus dem IMF. Ende.
(Im Geschichten nacherzählen war ich noch nie wirklich gut; ich hoffe, dass man es einigermaßen verstehen kann)

Ich finde für einen guten Spionagethriller ist die Story zu einfach gestrickt. Der Zuschauer wird beinahe unterfordert.


Sonatenhauptsatzform

23 Mai, 2006

Letzte Klausur für die nächsten vll. 3-4 Wochen. Ist das nicht toll?

Bin ja gespannt wie effektiv, dass morgen wird. Habe genau diesen Nachmittag nur Musik gelernt. Am Montag war noch Deutsch dran und am Montag Nachmittag habe ich mir Biologie eingeprägt, weil ich fest mit einer Ex gerechnet habe.
Jedenfalls haben wir tolle Themen in Musik wie z. B. die Sonatenhauptsatzform.
Anfängt es mit der Renaissance, weiter geht’s zum Barock und hört schließlich mit Klassik auf. Spannende Themen wie Generalbass und Fugen sind allerdings auch noch mit von der Partie.

Ich hab heute schon wieder mit jemanden drüber gestritten… Seine These war, dass der bayrische Gymnasiast da schon die letzten 8 Jahre drauf vorbereitet wurde. Einfach an zwei Nachmittagen Zeug, dass kein Schwein interessiert, nicht einmal die Musiklehrerin hält es im geringsten Maße für sinnvoll, in den Kopf knallen und nach der Klausur wieder vergessen.
Aber ich sag‘ dann immer, dass kann’s doch nicht sein? Oder ist die Realität wirklich so grausam. Momentan denke ich so kurzfristig. Eigentlich immer nur bis zur nächsten Klausur…

*kopfschüttel* *schulterzuck* *weiterindiebücherschau*


Woyzeck Klausurvorschlag

21 Mai, 2006

Sowas oder ähnlich könnte ich mir gut vorstellen, dass ich morgen zu lesen bekomme…

von Klausurvoschlag 1 von Woyzeck

Textgrundlage: Georg Büchner, Woyzeck

Marie sitzt auf dem Schoß, ein Stückchen Spiegel in der Hand.
Marie (bespiegelt sich). Was die Steine glänze! Was sind’s für? Was hat er gesagt? – Schlaf Bub! Drück die Auge zu, fest, (das Kind versteckt die Augen hinter den Händen) noch fester, bleib so, still oder er holt dich.
(Singt.) Mädel mach’s Ladel zu ’s kommt e Zigeunerbu Führt dich an deiner Hand Fort in’s Zigeunerland.
(Spiegelt sich wieder.) ’s ist gewiß Gold! Unsereins hat nur ein Eckchen in der Welt und ein Stückchen Spiegel und doch hab‘ ich einen so roten Mund als die großen Madamen mit ihren Spiegeln von oben bis unten und ihren schönen Herrn, die ihnen die Händ küssen, ich bin nur ein arm Weibsbild. – (Das Kind richtet sich auf.) Still Bub, die Auge zu, das Schlafengelchen! Wie’s an der Wand läuft (sie blinkt mit dem Glas) die Auge zu, oder es sieht dir hinein, daß du blind wirst.
(Woyzeck tritt herein, hinter sie. Sie fährt auf, mit den Händen nach den Ohren.)
Woyzeck. Was hast du?
Marie. Nix.
Woyzeck. Unter deinen Fingern glänzt’s ja.
Marie. Ein Ohrringlein; hab’s gefunden!
Woyzeck. Ich hab‘ so noch nix gefunden, zwei auf einmal.
Marie. Bin ich ein Mensch?
Woyzeck. ’s ist gut, Marie. Was der Bub schläft. Greif‘ ihm unter’s Ärmchen der Stuhl drückt ihn. Die hellen Tropfen stehn ihm auf der Stirn; alles Arbeit unter der Sonn, sogar Schweiß im Schlaf. Wir arme Leut! Das is wieder Geld Marie, die Löhnung und was von mein’m Hauptmann.
Marie. Gott vergelt’s Franz.
Woyzeck. Ich muß fort. Heut abend, Marie. Adies.
Marie (allein, nach einer Pause). Ich bin doch ein schlecht Mensch. Ich könnt‘ mich erstechen. – Ach! Was Welt? Geht
doch alles zum Teufel, Mann und Weib.

Georg Büchner: Woyzeck. Kritische Lese- und Arbeitsausgabe, Stuttgart 1972, Reclam 9374, S. 17 und 19.
Aufgaben
Geben Sie den Inhalt der vorliegenden Szene wieder, und erläutern Sie die Situation aus dem Zusammenhang des Stücks.
Erarbeiten Sie anhand dieser Textstelle charakteristische Eigenschaften und Verhaltensweisen von Marie und Woyzeck.
Beurteilen Sie, inwieweit Woyzeck für seine Tat verantwortlich gemacht werden kann. Berücksichtigen Sie dabei mögliche Intentionen Büchners.


Trotzdem bin ich gespannt, ob nicht doch das „Märchen“ das in unseren Unterlagen als Kern des Dramas dargestellt wird mit in die Klausur einfließt.

So stellt er das Thema sicherlich nicht, aber ich bin trotzdem gespannt…

Märchenvergleich:
Das Märchen der Großmutter, aus: Woyzeck
Es war einmal ein arm Kind und hat kein Vater und keine Mutter, war alles tot, und war niemand mehr auf der Welt. Alles tot, und es is hingangen und hat gesucht Tag und Nacht. Und weil auf der Erde niemand mehr war, wollt’s in Himmel gehn, und der Mond guckt es so freundlich an; und wie es endlich zum Mond kam, war’s ein Stück faul Holz. Und da is es zur Sonn gangen, und wie es zur Sonn kam, war’s ein verwelkt Sonneblum. Und wie’s zu den Sternen kam, waren’s kleine goldne Mücken, die waren angesteckt, wie der Neuntöter sie auf die Schlehen steckt. Und wie’s wieder auf die Erde wollt, war die Erde ein umgestürzter Hafen . Und es war ganz allein. Und hat’s sich hingesetzt und geweint, und da sitzt es noch und is ganz allein.

Brüder Grimm: Die Sterntaler
Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stück Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld.

Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: „Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig.“ Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: „Gott segne dir’s“, und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: „Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk‘ mir etwas, womit ich ihn bedecken kann.“ Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror; da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin.

Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden; da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben, und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin.

Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel und waren lauter harte blanke Taler. Und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war von allerfeinstem Linnen. Da sammelte es die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.

Aufgaben
Was unterscheidet die Darstellung der beiden Kinder?
Welche Weltanschauungen werden in den Texten deutlich?
Schreiben Sie ein modernes Sterntalermärchen.