Skuril?

2 Januar, 2008

Sitzen zwei Kühe auf einem Baum und stricken ein Atomkraftwerk. Fliegt eine Erdbeere vorbei. Sagt die eine Kuh zur anderen: „Erbsen sind doch gar keine Rudeltiere“!


>>Einfach die Welt verändern

18 Oktober, 2007

Was wie ein pathetischer Titel klingt, ist durchaus durchführbar. Hier ein paar Ideen, die jeden Tag die Welt ein kleines bisschen besser und hoffentlich Spaß machen.
Denn (Kleine Veränderungen) x (viele Menschen) = (große Veränderungen).

Schamlos abgeschrieben vom Timer der Bundeszentrale für Politische Bildung aber für den guten Zweck unsere Welt zu verbessern, ein paar Vorschläge:

1. Verzichte auf Plastiktüten , sooft es geht!
Im Durchschnitt benutzt man bei uns so um die 65 pro Jahr. Nicht viel? Allein in Deutschland sind das 5,3 Milliarden Tüten jährlich. Und jede braucht bis zu 500 Jahre, um auf einer Deponie zu verrotten.
Die Alternative: Deine eigene Einkaufstasche. Muss ja nicht der Baumwollbeutel vom Supermarkt sein. Inzwischen gibt es Taschen auch als hippes Accessoire in allen möglichen Farben und Formen!

2. Sag etwas Nettes in einer anderen Sprache
Ausnahmsweise reicht Reden aus. Denn ein paar Worte genügen schon, um überall für freundliche Gesichter zu sorgen.
Das geht nicht nur im Urlaub, sondern direkt hier und jetzt. Es geht leichter als du vielleicht denkst. Und jeder freut sich über ein freundliches „Hallo!“ oder „Dankeschön!“ in seiner Muttersprache.

3. Werde irgendwo Mitglied
Mach mit! Meld dich an! Wenn du dich das nächste Mal über etwas aufregst, kannst du ja überlegen, ob du die Dinge nicht selbst ändern kannst. Klar, alleine ist das schwierig, aber mit mehren sieht das schon anders aus. Lern Leute kennen und stellt gemeinsam etwas auf die Beine.

4. Lern Erste Hilfe
In nur zwei Stunden kannst du lernen, jemanden richtig zu verarzten oder sogar Leben zu retten. Was sonst kostet so wenig Zeit und hat so große Wirkung?
Im Erste-Hilfe-Kurs lernst du, was man tun kann bei Unfällen und Infarkten. Das ist gar nicht so schwer. Trau dich! Und ganz nebenbei: Die Person, der du helfen wirst, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit jemand, den du kennst. Ansonsten ist sie dir auch so dankbar, dass du ihr geholfen hast.

5. Schalte Elektrogeräte ganz aus
Das rote Lämpchen bedeutet zum einen, dass du deinen Fernseher, DVD-Player oder Computer eine Sekunde schneller anschalten kannst. Zum anderen, dass es deswegen 24 Stunden am Tag Strom verbraucht („Stand-By“). Das belastet die Umwelt und ist obendrein noch teuer.
Also ganz einfach mal richtig abschalten. Wenn deine Geräte nicht nutzt, trenn sie vollständig vom Netz. Oft ist kein richtiger Aus-Schalter vorhanden, dann zieh einfach den Stecker. Ob ein Gerät Strom verbraucht, lässt sich einfach durch Anfassen herausfinden. Ist das Gerät warm, si wird es nach wie vor mit Energie versorgt.

6. Versuch’s mal ohne Fernsehen
Versuch’s wirklich mal. Wie lange hältst du es ohne Fernsehen aus? Einen ganzen Tag? Eine Woche?
Tipps zum Ausprobieren: Schalte den Fernseher nur an, wenn du weißt, was du gucken willst. Lass den Fernseher niemals als Hintergrund-Untermallung laufen, nur damit es nicht so ruhig ist. Schalt ab, wenn deine Lieblingssendung vorbei ist.
Oder mach mal was anderes: Hänge deine Bilder um. Schrein ein Lied. Schwimm in einem See. Bieg nicht rechts, sondern links ab. Bastel etwas für jemanden, den du magst. Geh spazieren. Besuche deine Oma.

7. Wirf den Kaugummi in die Tonne
Dieser Gedanke bleibt kleben. Jedes Jahr geben die Kommunen allein in Deutschland über 900 Millionen Eure aus, um Kaugummi von den Straßen zu kratzen. (Würden sie es nicht tun, müssten wir uns bald durch einen knöcheltiefen Kaugummisumpf kämpfen, während wir fluchend nach verlorenen Schuhen suchen.)
Was man mit 900 Millionen machen kann? Eine ganze Menge. 5 Krankenhäuser bauen zum Beispiel.
Willst du was unternehmen? Fang doch einfach damit an, einzelnen Menschen von den 900 Millionen zu erzählen. Ganz schön eindrucksvoll, oder?

8. Recycle deine Bücher, Klamotten, Spielzeug
Dein Zimmer ist zugestellt mit Kram, den du vielleicht vor Jahren mal super gefunden hast? Raus damit? Gib die Sachen lieber an jemanden, der noch was damit anfangen kann.

Du kannst alte Klamotten und Kleinkram zum Beispiel auf einem Flohmarkt verkaufen. Oder du verschenkst deine Sachen einer gemeinnützigen Organisation. Oder du bringst deine alten Spielsachen dem kleinen Bruder deiner Freundin vorbei. Oder…

Bestimmt hast du noch ganz viele Ideen, was man einfach besser machen könnte!
Über Kommentare würde ich mich freuen (wie immer)…


Netter Spam

19 Juni, 2007

„Not much on my mind today. What can I say? I’ve just been sitting around waiting for something to happen. But i found this site and became happy!“


Keine Veränderung?

28 Mai, 2007

Das sind meine Fotos für die Abizeitung!
Wirklich verändert hat sich doch nichts, oder? :)

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Post vom BKA

9 Mai, 2007

Warum ausgerechnet das BKA Mainz (Rheinland-Pfalz) auf mich aufmerksam wird, ist ja schon lustig.
Ein whois der IP bringt eine Amsterdamer Firma names RIPE Network Coordination Centre, die IP-Registrierung anbietet, zu Tage.

Auch lustig ist Es wird umgehend Anzeige gegen Sie erstatten.

Aber am skurilsten finde ich, dass ein Mainzer BKA-Beamter eine AOL-Emailadresse haben soll. Wie dem auch sei. Ich bin sicherlich nicht der einzige, der eine solche Mail bekommen hat. Hier trotzdem mal zum drüberfliegen:

Sehr geehrter Internetnutzer,

im Rahmen unserer ständigen automatisierten Überprüfung von sogenannten Tauschbörsen im Internet, wurde folgende IP-Adresse auf unserem System ermittelt.

IP: 81.134.87.69

Der Inhalt Ihres Rechners wurde als Beweismittel mittels neuen Bundestrojaner sichergestellt.
Es wird umgehend Anzeige gegen Sie erstatten, da sich illegale Software, Filme und/oder Musikdateien auf Ihrem System befinden. Durch die Nutzung sogenannter Tauschbörsen, stellen Sie diese auch anderen Nutzern zu Verfügung und verstoßen somit gegen §§ 249ff StGB.

Das vollständige Protokoll Ihrer Online-Durchsuchung finden Sie im Anhang dieser Email.

Die Strafanzeige und die Möglichkeit zur Stellungnahme wird Ihnen in den nächsten Tagen schriftlich zugestellt.

Herbert Klein, Kriminaldirektor, LKA Rheinland-Pfalz
Am Sportfeld 9c, 55124 Mainz
Tel.: 06131 – 970738
Fax: 06131 – 970731
Mobil: 0171 – 7504699
Mail: Hcklein51@aol.com


DALLAS 1820

25 August, 2006

Da ich in letzter Zeit viel von meinen „gesellschaftlichen“ Freizeitaktivitäten gebloggt habe, wollte ich auch mal wieder ein Projekt der technischen Seite einwerfen.
Es handelt sich um ein Temperatursensor mit Linux ansteuern Projekt, dass bei Gelingen auch noch mit dem Nagios-Serverüberwachungstool kombiniert werden soll… Ist aber alles noch ein wenig Zukunftsmusik. Ersteinmal muss ich die Daten vom Temp. Sensor auslesen können.
Hierzu habe ich die schon fertige PC-Adapterbox für den Seriellen Port. Wer mehr über den Sensor erfahren will, kann sich auf der Hompage der Hygrosens GmbH umschauen.

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Die neue Apple-Werbung auf Deutsch

6 Juli, 2006

http://www.apple.com/de/getamac/ads/

Vielleicht minimales Windows und PC Bashing, aber trotzdem lustig und charmant. Das meiste trifft eigentlich fast 100% zu. Die Syncronstimme des Macs ist übrigens Justus Jonas von den ???. Falls jemand sich gedacht hat, er hat die Stimme schonmal gehört


iMovie HD

27 Juni, 2006

Ich muss wirklich sagen, ich bin immer noch begeistert von MacOS X und meinem PowerBook; Nach einem halben Jahr stabilem Laufen und keiner Neuinstallation oder sonstwas ist es immer noch wunderbar damit zu arbeiten.
Heute habe ich sogar eine weitere Perle entdeckt: iMovie HD. Dieses Programm macht es wirklich jedem noch so blutigen Anfänger möglich rudimentäre Filmschneidekniffe in kürze zu meistern. Bin wirklich begeistert. Nach der Applemanier: Einfach und intuitiv.

Laut einer Apple Pressemeldung soll Steve Jobbs am 07. August auf der DeveloperConference einen ersten Blick auf 10.5 Leopard gestatten. Bin mal gespannt, was sie sich dieses Mal haben einfallen lassen!


WarWalking in Münnerstadt

23 April, 2006

Die letzte Woche war ich Münnerstadt auf Gruppenleiterschulung als Teamer.
Mittlerweile ist Internetnutzung im Haus am dicken Turm sogar möglich! Einfach Passwort im Büro erragen. [Leider ist das Jugendhaus am Dicken Turm nicht so neu, dass es dort Internet gibt]. Da mein Handy sowas wie Bluetooth und GPRS nicht versteht, wollte ich es mit dem (illegalen) ausnutzen eines offenen W-LANs versuchen. Ich war erstaunt, wieviele W-LANs in Münnerstadt WEP verschlüsselt sind. Leider hat nirgends das Signal gereicht um eine Verbindung aufzubauen. Ich habe dann doch noch ein Internet Kaffee gefunden, dessen Inhaber (?) und die Bedienung zwar komisch waren, aber der Kaffee war gut und die Minute hat 5 Cent gekostet; dass kann man sich bei 15 Minuten E-Mails lesen und schreiben mal gönnen. Ein wenig enttäuscht hat mich die Tatsache, dass ich nicht mit meinem eigenen Computer an das Terminal durfte.

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Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter der Anleitung des Herrn de Sade

21 März, 2006

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Mit diesem Plakat geht jetzt ein Monat „Vollzeitstress“ zu ende. Jeden Freitag Nachmittag, jeden Samstag Vormittag und sogar jeden Sonntag Nachmittag haben wir jetzt geprobt, interpretiert, inszeniert, kostümiert, maskiert, ein Bühnenbild entworfen usw. usf.
Meiner Meinung konnte sich das Resultat wirklich sehen lassen. Wir haben das Stück von Peter Weiss gekonnt in die „Jetzt-Zeit“ projiziert und uns einige Dinge, wie eine riesige Leinwand mit Beamer nicht verkneifen können.
Auf jeden Fall hat es riesig Spaß gemacht, auch wenn es zweitweise wirklich stressig war und an den Nerven gezerrt und gerissen hat. Ich bin fast ein wenig wehmütig und ringe immer noch mit mir, ob ich nächstes Jahr diesen Kurs noch einmal belegen soll… Ich glaube ich muss mit meiner Entscheidung noch warten.

Jetzt noch meine Lieblingstextstelle aus dem Stück.
De Sade streitet mit Marat über seine Ideen vom individuellen Tod;
Er beschreibt recht anschaulich eine Folterszene:

„Vier Stunden lang, während sich das Volk daran ergötzte und während Casanova oben hinter dem Fenster seiner zuschauenden Dame unter die Röcke griff. Brust Arme und Schenkel wurden ihm aufgeschlitzt, geschmolzenes Blei wurde in die Wunden gegossen, überschüttet wurde er mit siedendem Öl und brennendem Pech, Wachs und Schwefel, die Hand sengte man ihm mit Feuer ab, Taue befestigte man an seinen Gelenken, vier Pferde spannte man dran und trieb diese an, eine Stunde lang zerrten sie ungewohnt dieser Aufgabe, ohne ihn zu zerreißen. Bis man ihm die Schultern ansägte und die Hüften, so verlor er den ersten Arm und dann den zweiten und er sah zu was man mit ihm trieb und er wandte sich an uns und machte sich uns verständlich mit seiner Stimme und als sie ihm das erste Bein ausrissen und dann das zweite, lebte er immer noch doch seine Stimme war schwächer geworden und schließlich hing er als blutiger Stumpf mit wackelndem Kopf und er stöhnte nur noch und starrte das Kruzifix an das der Beichtvater ihm vorhielt; das war ein Volksfest mit dem sich unsere heutigen Volksfeste nicht messen können. Unsere Morde haben kein Feuer, weil sie zur täglichen Ordnung gehören, ohne Leidenschaft verurteilen wir, kein schöner individueller Tod mehr, stellt sich uns dar, nur ein anonymes entwertetes Sterben in das wir ganze Völker schicken könnte in kalter Berechnung bis es einmal soweit ist alles Leben aufzuheben.“